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Gast
09.10.2017 17:49
Hallo Hans

Vielen Dank für das nette Gespräch heute Nachmittag!

Gruss Stephan
Gast
11.07.2017 11:07
Hallo allerseits

das Bauch-Lippen-Stütze-Set von dir ist wirklich toll.
Malte Burba empfiehlt dies auch seinen Blechbläsern seit vielen Jahren schon. Es ist - korrekt ausgeführt - sehr unterstützend beim Instrumentalspiel. Die Grundlagen zu koordinieren und konditionieren ist sehr wertvoll. Auch der B.E.R.P ist ja nichts neues beim Blechblasen, jedoch toll dass du es jetzt auch für Alphornbläser anbietest und dann noch aus Holz. Danke vielmals.

Ich führe diese Übungen seit Jahren regelmässig aus - wichtig ist, dass die Einheiten wohldossiert werden, d.h. täglich nicht zu lange mit dem Lippenexpander arbeiten, da Übersäuerung der Muskulatur möglich ist. (Braucht auch eine gewisse Erfahrung & Körper-Gespür des Bläsers) - ansonsten ist es dann eher Raubbau mit dem Ansatz.
Bei der Lippenarbeit ist wichtig dass die Mundwinkel fix sind und die Kinnmuskulatur unbedingt nach unten zieht! Sonst gibt es einen verkrampften Ansatz und eine eher etwas harte Tongebung...

Schön, dass es dieses Set nun auch für alle Alphornbläser(-innen) gibt. So kann eine gleichmässige Luftführung, Stärkung der Lippenmuskulatur und v.a. auch mit dem Holzberb das Gehör und ein zentrierter Klang trainiert werden. (unbedingt auf genauer Tonhöhe üben!!!
Natürlich ist das regelmässige Training auf dem Alphorn sowieso unerlässlich. Kleiner Tipp: Diese Lippen-Übungen sind fordernd, deshalb vielleicht nicht vor einer Probe oder einem Konzert ausführen, ausser natürlich die Atemübungen (immer locker ohne Bauchmuskelanspannung einatmen). Die sind ja das Wichtigste beim Blasinstrumentenspiel.

Liebe Grüsse, Florian Burgener (Alphornlehrer AMO)
Gast
20.05.2017 09:36
Hallo lieber Hans,

vielen herzlichen Dank nochmals für deine Offenheit- und Freundlichkeit- und für die heutige Lektion Alphornblasen!

Ich freue mich schon jetzt auf ein baldiges Wiedersehen!

Lieber Gruss...

Robi Urben, Zofingen 19.05.2017/ru


Wie im Alphorn Töne erzeugt werden:

Was geschieht eigentlich beim Alphornblasen?

Die Atmungsluft (Ausatmung) wird mittels Zwerchfelldruck aus der Lunge ins Instrument geblasen. Durch Vibration der Lippen wird die vorbeiströmende Luft in Schwingung versetzt. Die im Innern des Alphorns liegende Luft wird dadurch erregt. Einem physikalischen Gesetz folgend schwingt die Luft im Alphorn in Wellen die eine ganz bestimmte Wellenlänge aufweisen. Diese Wellenlänge ist immer ein ganzzahliger Teil der Alphornlänge.
Lassen wir die Lippen langsam vibrieren, erzeugen wir lange Wellen, es entsteht ein tiefer Ton. Schwingen unsere Lippen schnell, erzeugen wir hohe Töne. Blasen wir ins Horn hinein ohne die Lippen vibrieren zu lassen, entsteht ein Geräusch (undefinierbare Tonhöhe). Die konische Trichterform des Alphorns dient in jedem Fall als akustischer Verstärker.

Merke mir:


Um einen Ton zu erzeugen braucht es nicht nur das Instrument, es braucht auch noch den Menschen dahinter.
Der Mensch bläst, erzeugt Druck und Schwingung - ist also der Generator.
Das Instrument ermöglicht eine lange schwingende Luftsäule - ist der Resonator.

Beim Aufstellen hinter dem Horn zum Blasen: gerade Haltung, sich strecken, durchatmen, selbstsichere freie Einstellung finden.
Mundstück nicht an die Oberlippe pressen - die Lippenmuskeln sollen die Spannung der Oberlippe ohne Verklemmung durch das Mundstück steuern können.
Die Wangen nicht aufblasen lassen. Luftpolster, überdehnen auf die Dauer Haut und Muskulatur.
Kein 'Kopfnicken'. Sämtliche Töne der Naturtonreihe sollten für ein flexibles, leichtes Spiel (Beweglichkeit) mit derselben Kopfstellung geblasen werden können. Variiert wird mit Unterkiefer, Zunge, Gesichtsmuskulatur und Zwerchfelldruck.
Das Zwerchfell zum Spielen mitgebrauchen. Mit Hilfe des Zwerchfells lassen sich 1. die Lungen viel mehr füllen, 2. die hohen Töne besser spielen, indem das Zwerchfell als Druckbalg für die Lungen benutzt wird. Damit lässt sich die Dynamik des Tones viel feiner steuern und die Luft in den Lungen besser ausnutzen (Tonstütze).
Gehör und Seele zum Spielen mitgebrauchen. Das Alphorn ist zu schade um es nur technisch zu beherrschen.
Wenn wir unser Gehör und unsere Seele mitgebrauchen, können wir uns selber noch damit ausdrücken!





Gast
01.04.2017 07:30
Lieber Hans,
bin froh Dich kennen gelernt zu haben.
Nun weiss ich wer meine Alphörner innert kurzer Zeit repariert, gut und preiswert.
Werde Dich gerne weiter empfehlen.
Wünsche Dir viel Erfolg.
Mit freundlichen Grüssen
Franz
Franz Keller
ZUGER ALPHORNBLÄSER VEREINIGUNG
Hans Odermatt
20.12.2016 13:22
Salü zusammen,

Jeder Gast soll sich auch als Gast verhalten.
Gruss

Hans